Spinnen am Abend, erquickend und labend.


Mädel am Spinnrad
Hugo Kauffmann (1904)

Sieben Pfennige Tageslohn für eine gute Spinnerin gab es wohl zu Zeiten Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg (1745 - 1804). Heute kaum vorstellbar, wenn man allein an den Anschaffungspreis eines funktionstüchtigen Spinnrades denkt.

Neben dem Spinnen mit dem Rad gibt es noch das Handspinnen. Dies bildet die %auml;lteste Form des Faden-Herstellens. Womöglich schon vor tausenden von Jahren. Auch heute kann man moderne Handspindeln kaufen. Der Vorteil ist, man kann diese überall mit hinnehmen und somit hat man immer etwas zum Zeitvertreib dabei.

Hier im Altenburger Land wird das Spinnen mit dem Spinnrad gepflegt. Neben den noch vorhanden Rädern aus Familienbeständen ist es mö:glich, in Handarbeit neu Hergestellte zu erwerben. Einmal wöchentlich treffen dich die Frauen des altenburger Landes zum gemeinsamen Spinnen. Besonders gemütlich wird es ab dem Herbst, wenn dazu das Kaminfeuer knistert.



Unsere Spinnerinnen der Ortsgruppe Jonaswalde

Alle Fotos: © Kreisverein der Landfrauen Altenburger Land e.V.

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